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Ihr Privathaushalt ist ein kleines Unternehmen

Jeder Privathaushalt ist sein eigenes Unternehmen. Daher benötigt jedes "Unternehmen Haushalt" einen Finanzberater, wie ein Gewerbebetrieb einen Unternehmensberater braucht. Denn der Finanzmarkt ist nahezu undurchschaubar geworden. Immer neue Produkte und immer neue gesetzliche Vorgaben erschweren den Überblick. Die vielen Anbieter verwirren zusätzlich. Für Privathaushalte hat sich der Finanzmarkt in einen Urwald ohne sichere Wege verwandelt. Und dennoch müssen Haushalte sich dort zurechtfinden.

Wie behalten Sie den Überblick?
Das Spektrum aller Einkünfte muss überblickt werden. Es reicht vom Gehalt über Zulagen und Kindergeld bis zu Kapitalerträgen, Renten, Erbschaften und möglichen staatlichen Förderungen.

Auf der Ausgabenseite sind dagegen folgende Fragen zu bedenken:
Was wird für den täglichen Bedarf gebraucht? Welche laufenden Kosten für Miete, Auto, Versicherungen und so weiter habe ich? Welche Anschaffungen stehen an. Schließlich sollte auch die Altersvorsorge nicht zu kurz kommen.

Viele Haushaltsvorstände sagen, dass sie unmerklich, Schritt für Schritt in die Schuldenfalle getappt sind. Je früher Sie die Kostenfallen erkennen und analysieren und je umfassender Sie die Ihnen zustehenden steuerlichen Möglichkeiten und staatlichen Zulagen in Ihre Planung einbeziehen, desto sicherer steht Ihr privater Haushalt.

Deshalb ist eine systematische Haushaltskontrolle so wichtig.

Während beim Einkaufen im Supermarkt, besonders bei Lebensmitteln, oder beim Tanken auf den Cent geschaut wird, schließen viele Deutsche oft relativ arglos – ohne zu vergleichen – Versicherungen ab. Hier hört für viele Verbraucher leider das Preis- Leistungsbewusstsein auf.

Dass man damit oft Geld zum Fenster hinauswirft oder falsch anlegt, zeigen die folgenden Beispiele:

Berufsunfähigkeitsversicherung
Seit 2001 hat sich der Sozialstaat praktisch aus der gesetzlichen Erwerbsunfähigkeitsrente verabschiedet. Deshalb wird die private Berufsunfähigkeitsversicherung auch aus Sicht der Verbraucher-verbände, Versicherungsratgeber und der Stiftung Warentest als essentiell und dringend notwendig eingestuft. Doch weniger als 20 Prozent aller Haushalte haben sich bisher gegen das Risiko des Einkommensausfalls durch Krankheit oder Unfall abgesichert. Doch gerade hier steckt der Teufel im Detail, wie führende Ratinginstitute der Finanzdienstleistungsbranche, wie Franke & Bornberg sowie Morgen & Morgen, immer wieder bestätigen. Unabhängige Beratung ist beim Berufsunfähigkeits-Schutz deshalb unerlässlich.

Krankenzusatzversicherung
Täglich werden wir mit Meldungen darüber konfrontiert, was die gesetzliche Krankenversicherung künftig nicht mehr oder nicht mehr umfassend bezahlt. Viele denken daher über den Abschluss einer Krankenzusatzversicherung nach. Die Krankenzusatzversicherung ergänzt die gesetzliche Krankenkasse in ihren Leistungen. Sie kann aber auch beim Sparen helfen – zum Beispiel Brillenträgern, Menschen, die sehr regelmäßig beim Zahnarzt sind, oder solchen, die länger im Krankenhaus liegen. In diesen Fällen liegt der Beitrag für die Zusatzversicherung meist deutlich unterhalb der sonst selbst zu tragenden Zuzahlungen. Der Abschluss kann sich also lohnen.

Fazit
Wer bei einer Versicherung genauso wählerisch ist wie beim Einkauf im Supermarkt, kann viel Geld sparen – ohne auf Qualität oder Leistungen verzichten zu müssen.

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